Warum sehen wir tagsüber keine Sterne?
In der Nacht ist der Himmel voller funkelnder Sterne. Aber am Morgen scheinen sie alle zu verschwinden! Hat jemand sie ausgeschaltet? Überhaupt nicht — sie sind immer noch genau dort.
Die Sterne gehen nie weg
Sterne leuchten die ganze Zeit, bei Tag und bei Nacht. Sie machen kein Nickerchen, wenn die Sonne oben ist. In Wahrheit kannst du sie einfach nicht sehen — sie verstecken sich vor unseren Augen.
Die Sonne ist zu hell
Wenn die Sonne aufgeht, breitet sich ihr Licht aus und streut sich über unseren ganzen Himmel. Genau das macht den Himmel hellblau. All diese Helligkeit ist viel, viel stärker als das winzige, schwache Licht der weit entfernten Sterne.
Es ist ein bisschen so, als wolltest du eine kleine Kerze neben einer riesigen, leuchtenden Lampe sehen. Die Lampe ist so hell, dass das Glühen der kleinen Kerze überstrahlt wird. Die Sterne sind die Kerzen, und die Sonne ist die Lampe!
Die Nacht bringt sie zurück
Wenn die Sonne untergeht, dreht sich unsere Seite der Erde von ihr weg. Der Himmel wird dunkel, das helle Blau verblasst, und endlich kann das schwache Sternenlicht durchscheinen. Darum kommen jede einzelne Nacht dieselben Sterne wieder hervor.
Wunder-Fakt: Mit einem Teleskop können Astronomen manche hellen Sterne sogar am Taghimmel finden — das Teleskop sammelt ihr schwaches Licht, sodass es nicht überstrahlt wird!