Woher kommen die Wolken?
Weich und weiss ziehen Wolken über den Himmel, wie schwebende Watte. Aber woraus bestehen sie, und wie kommen sie da hinauf? Die überraschende Antwort ist Wasser — Wasser, das kurz zuvor noch unsichtbar war.
Unsichtbares Wasser steigt auf
Überall um uns herum verwandelt sich Wasser ganz leise in ein Gas, das Wasserdampf heisst. Es steigt von Seen, Pflanzen und warmem Boden auf und schwebt nach oben, völlig unsichtbar. Die Luft trägt es immer höher.
Kühlere Luft verwandelt es zurück
Je höher der Dampf steigt, desto kühler wird es. Wenn der Dampf genug abkühlt, wird er wieder zu winzigen Tropfen aus flüssigem Wasser. Diese Verwandlung nennt man Kondensation.
Tröpfchen sammeln sich an Staubkörnchen
Hoch im Himmel schweben winzige Stückchen Staub und Salz, viel zu klein, um sie zu sehen. Die Wassertröpfchen bilden sich genau um diese kleinen Körnchen herum, als ob sie sich an einem winzigen Haken festhalten.
Ein einzelnes Tröpfchen ist viel zu klein, um es zu erkennen. Aber wenn Milliarden davon zusammen an einem Ort schweben, siehst du sie endlich — eine Wolke! Darum kann eine Wolke ihre Form ändern und sogar verschwinden: Es sind nur kleine Tröpfchen, die schweben, wachsen und sich wieder auflösen.
Wunder-Fakt: Wolken sehen flauschig und fest aus, aber wenn du durch eine hindurchfliegen würdest, fühlte es sich an wie kühler, feuchter Nebel — du könntest mit der Hand einfach hindurchwinken!