Warum regnet es?
Platsch, platsch! Woher kommt all der Regen, der vom Himmel fällt? Ob du es glaubst oder nicht: Vieles davon war einmal Wasser in Pfützen, Flüssen und im Meer. Es ist auf eine erstaunliche Reise hinauf und wieder hinunter gegangen.
Wasser schwebt in die Luft
Wenn die Sonne das Wasser erwärmt, wird ein Teil davon zu einem unsichtbaren Gas, das Wasserdampf heisst, und schwebt hinauf in den Himmel. Das nennt man Verdunstung. Du kannst es nicht sehen, aber die Luft trägt das Wasser nach oben.
Hoch oben entstehen Wolken
Je höher der Dampf steigt, desto kühler wird die Luft. Kühle Luft lässt den Dampf wieder zu winzig kleinen Wassertröpfchen werden. Milliarden dieser schwebenden Tröpfchen klumpen zusammen und bilden eine Wolke.
Tröpfchen werden schwer und fallen
In der Wolke stossen die kleinen Tröpfchen aneinander und werden zu immer grösseren Tropfen. Wenn ein Tropfen zu schwer wird und die Luft ihn nicht mehr halten kann, fällt er als Regen herunter.
Der Regen sickert in den Boden und fliesst zurück in die Flüsse und ins Meer, bereit, von der Sonne wieder hinaufgehoben zu werden. Immer rundherum geht das!
Wunder-Fakt: Eine einzige flauschige Regenwolke kann mehr Wasser enthalten, als ein riesiges Passagierflugzeug wiegt — und trotzdem schwebt sie, weil die Tröpfchen so winzig und weit verteilt sind.