Wie Dinge funktionieren

Wie macht eine Kamera Fotos?

Wie macht eine Kamera Fotos?

Du drückst auf einen Knopf — klick! — und ein Moment ist für immer als Foto gespeichert. Wie kann eine kleine Schachtel ein Bild aus dem Nichts einfangen?

Licht bringt das Bild

Alles, was du siehst, ist Licht, das von den Dingen abprallt und in deine Augen fällt. Eine Kamera arbeitet ein bisschen wie ein Auge. Vorne hat sie ein gebogenes Glasstück, das man Linse nennt.

Die Linse biegt das einfallende Licht und drückt es zu einem winzigen, scharfen Bild im Inneren der Kamera zusammen. Sie dreht das Bild sogar auf den Kopf — aber keine Sorge, die Kamera richtet es für dich wieder auf.

Die Kamera fängt das Licht

Hinter der Linse sitzt ein besonderer Teil, der das Bild auffängt. In alten Kameras war das ein Film, der dort die Farbe änderte, wo das Licht ihn berührte. In neuen Kameras ist es ein Sensor — ein flacher Chip mit Millionen winziger Licht-Fänger.

Jeder Licht-Fänger misst, wie hell und welche Farbe sein kleiner Lichtpunkt ist. Zusammen bauen sie das ganze Bild auf.

Den Moment speichern

Die Kamera macht aus all diesen Messungen ein Foto und speichert es, damit du es immer wieder anschauen kannst. Drück hundertmal auf den Knopf und du behältst hundert Momente!

Wunder-Fakt: Das allererste Foto brauchte etwa acht Stunden, bis es fertig war. Heute knipst dein Handy ein Foto in einem winzigen Bruchteil einer Sekunde!

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