Himmel & Wetter

Was lässt den Wind wehen?

Was lässt den Wind wehen?

Der Wind zerrt an deinem Drachen, lässt die Fahnen flattern und kitzelt dein Haar. Aber hast du dich je gefragt, was den Wind wehen lässt? Schliesslich kannst du ihn gar nicht sehen!

Wind ist bewegte Luft

Das erste Geheimnis ist: Wind ist einfach Luft in Bewegung. Die ganze Welt ist in eine Decke aus Luft gehüllt, und wenn diese Luft von einem Ort zum anderen saust, spüren wir sie als Wind. Je schneller sie sich bewegt, desto stärker der Wind.

Die Sonne bringt alles in Schwung

Was bringt die Luft denn in Bewegung? Die Antwort ist die Sonne! Die Sonne wärmt unseren Planeten, aber nicht gleichmässig — sie heizt manche Stellen mehr auf als andere.

Wo die Luft warm wird, wird sie leicht und locker und steigt nach oben, wie ein Heissluftballon. Darunter bleibt eine leere Lücke. Die nahe kühlere Luft, die schwerer ist, strömt herbei, um die Lücke zu füllen.

Diese strömende Luft ist der Wind

Diese strömende, sausende Luft ist genau das, was wir Wind nennen! Warme Luft steigt auf, kühle Luft strömt nach, um ihren Platz einzunehmen — immer wieder, rund um die ganze Welt.

Wenn der Unterschied zwischen warmer und kühler Luft gross ist, strömt die Luft schneller und der Wind wird stark. Ist er klein, gibt es nur eine sanfte Brise.

Wunder-Fakt: Der schnellste je gemessene Wind raste mit über 400 Kilometern pro Stunde dahin — schneller als ein sausendes Rennauto!

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