Was ist eine Wüste?
Stell dir einen Ort vor, an dem es fast nie regnet. Der Boden ist trocken, und es gibt keine Pfützen oder Flüsse zum Planschen. So einen Ort nennt man Wüste.
Eine Wüste ist ein sehr trockener Ort
Was eine Wüste zur Wüste macht, ist nicht die Hitze — es ist der fehlende Regen. In einer Wüste fällt das ganze Jahr über nur sehr wenig Wasser. Manche Wüsten sind voller Sand. Andere sind voller Felsen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind trocken.
Heisse und kalte Wüsten
Viele Wüsten sind tagsüber glühend heiss, mit greller Sonne und warmem Sand. Aber wusstest du, dass manche Wüsten kalt sind? In ein paar Wüsten schneit es sogar! Wichtig ist nicht die Temperatur — wichtig ist, wie wenig Regen fällt.
Clevere Tricks, um Wasser zu sparen
In einer Wüste zu leben ist schwierig, darum sind die Pflanzen und Tiere dort sehr clever im Wassersparen.
Ein Kaktus speichert Wasser in seinem dicken, saftigen Stamm, wie eine lebendige Wasserflasche. Manche Tiere verstecken sich am heissen Tag in kühlen Höhlen und kommen erst nachts heraus. Andere kommen sehr lange ganz ohne Trinken aus. Jedes Wüstentier hat seinen eigenen schlauen Trick, um dort zu überleben, wo Wasser selten ist.
Wunder-Fakt: Ein Kamel speichert kein Wasser in seinem Höcker — der Höcker ist voller Fett, das ihm hilft, tagelang ohne Essen und Trinken auszukommen!