Warum haben wir Haare?
Du kannst sie bürsten, flechten oder wild wachsen lassen. Aber hast du dich je gefragt, warum wir überhaupt Haare haben? Es zeigt sich: Haare sind ein fleissiger kleiner Helfer.
Haare halten uns warm
Vor langer Zeit, bevor es warme Kleider gab, halfen Haare den Menschen, gemütlich warm zu bleiben. Haare fangen eine dünne Schicht warmer Luft nah an deiner Haut ein, wie eine weiche Decke. Darum bleiben Tiere mit dickem Fell in der Kälte warm — Fell ist nämlich nur ganz, ganz viel Haar!
Ein Kissen und ein Schild
Das Haar auf deinem Kopf macht zwei Aufgaben auf einmal. Es ist ein weiches Kissen, wenn du dir den Kopf anstösst, und ein Schild gegen die heisse Sonne an einem Sommertag. Es hilft auch, deinen Kopf warm zu halten, wenn der Wind bläst.
Winzige Wächter für deine Augen
Schau im Spiegel deine Wimpern und Augenbrauen an. Diese kleinen Härchen sind Wächter! Wimpern fangen Staub und Schmutzkörnchen, bevor sie deine Augen erreichen. Augenbrauen lenken tropfenden Regen und salzigen Schweiss zur Seite weg, damit deine Augen klar und angenehm bleiben.
Sogar die winzigen Härchen in deiner Nase arbeiten hart und fangen Staub, bevor du ihn einatmest.
Wunder-Fakt: Das Haar auf deinem Kopf wächst etwa 1 Zentimeter pro Monat — so lang wie ein kleiner Fingernagel. Jedes Haar wächst ein paar Jahre lang, dann ruht es und fällt aus, und an seiner Stelle wächst ein ganz neues Haar!