Wie zeigt eine Uhr die Zeit an?
Eine Uhr weiss immer, wie spät es ist. Sie wird nie müde und vergisst nie. Aber eine Uhr kann die Zeit ja nicht wirklich “sehen”. Wie zählt sie die Stunden bloss so gut?
Eine Uhr zählt gleichmässige Schläge
Das Geheimnis ist, dass eine Uhr einen Teil hat, der in einem perfekt gleichmässigen Rhythmus schlägt — wie eine winzige Trommel, die nie aufhört.
In einer alten Uhr ist dieser Teil ein schwingendes Gewicht, das Pendel heisst. Es schwingt hin und her, tick-tack, und braucht für jede Schwingung immer gleich lang. In einer modernen Uhr summt drinnen ein winziger Kristall superschnell, tausende Male pro Sekunde, immer gleich schnell.
Zahnräder machen aus Schlägen die Zeiger
Schläge zu zählen reicht nicht — wir wollen die Zeit ja sehen. Diese Aufgabe haben kleine, gezahnte Räder, die Zahnräder heissen.
Die Zahnräder nehmen all die schnellen Schläge und verwandeln sie Schritt für Schritt in langsame Bewegung für die Zeiger. Sie sind so clever angeordnet, dass ein Zeiger einmal pro Stunde herumkriecht und ein anderer einmal pro Minute herumwandert.
Jedes Zahnrad dreht das nächste, immer langsamer, bis sich die Zeiger genau richtig schnell bewegen.
Immer dasselbe Tempo
Weil sich die Schläge nie ändern, hetzen oder bummeln die Zeiger nie. Darum geht eine gute Uhr heute, morgen und nächstes Jahr richtig.
Wunder-Fakt: Die allergenauesten Uhren sind die Atomuhren. Sie würden in Millionen von Jahren weniger als eine Sekunde verlieren!