Licht, Klang & Farbe

Wie funktioniert ein Spiegel?

Wie funktioniert ein Spiegel?

Du stehst vor dem Spiegel und winkst. Die Person im Spiegel winkt im genau gleichen Moment zurück. Woher weiss der Spiegel, wie du aussiehst?

Spiegel lassen Licht abprallen

Um etwas zu sehen, brauchen deine Augen Licht. Licht kommt von der Sonne oder einer Lampe, fällt auf dein Gesicht und prallt in alle Richtungen ab. Ein Teil davon fliegt in den Raum.

Ein Spiegel hat hinter dem Glas eine sehr glatte, glänzende Rückseite. Trifft Licht auf etwas Raues, streut es wild in alle Richtungen. Trifft Licht aber auf einen Spiegel, prallt es ordentlich ab — wie ein Ball, der gerade von einer flachen Wand zurückrollt.

Ein sauberes Abbild von dir

Weil das Abprallen so ordentlich ist, wandert das Licht von deinem Gesicht zum Spiegel und kommt gerade zurück zu deinen Augen. Nichts gerät durcheinander. So siehst du ein klares Bild — ein Spiegelbild — das genau wie du aussieht.

Eine lustige Sache gibt es: Das Spiegelbild ist seitenverkehrt. Hebst du die rechte Hand, hebt dein Spiegel-Ich die Hand auf der anderen Seite!

Glatt ist das Geheimnis

Auch ein ruhiger Teich kann wie ein Spiegel wirken, weil das Wasser glatt und flach ist. Rührst du im Wasser, zerbricht das Bild in wackelige Stücke. Glätte ist der Zauber, der ein Spiegelbild klar hält.

Wunder-Fakt: Licht ist superschnell. Dein Spiegelbild prallt so flink zurück, dass du den Spiegel nie auch nur ein winziges bisschen zu spät erwischen könntest!

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