Menschen & Gefühle

Wie funktionieren Gefühle?

Wie funktionieren Gefühle?

In der einen Minute kicherst du, in der nächsten bist du mürrisch, und später platzt du fast vor Aufregung. Dieses Auf und Ab sind deine Gefühle. Aber wie funktionieren sie eigentlich?

Gefühle sind Botschaften aus deinem Gehirn

Ein Gefühl ist eine kleine Botschaft, die dein Gehirn darüber schickt, was um dich herum und in dir passiert. Wenn etwas Schönes geschieht, schickt dein Gehirn ein fröhliches Gefühl. Wenn du ein Spielzeug verlierst, schickt es ein trauriges. Wenn etwas ungerecht ist, fühlst du dich vielleicht wütend. Und vor einem Fest summt dein Gehirn vor Aufregung!

Gefühle sind nicht gut oder schlecht — sie sind Helfer. Sie zeigen dir, was dir wichtig ist, wie kleine Pfeile, die auf das deuten, was dir am Herzen liegt.

Jeder hat sie

Jeder einzelne Mensch hat Gefühle, den ganzen Tag lang — deine Freunde, deine Lehrerin, sogar die Erwachsenen. Manchmal sind Gefühle gross und laut, manchmal klein und leise. Sie können sich schnell ändern, wie Wolken, die über den Himmel ziehen. Das ist ganz normal.

Ein Gefühl zu benennen hilft

Hier ist ein cleverer Trick. Wenn ein Gefühl stark ist, benenne es: “Ich bin wütend” oder “Ich bin nervös.” Ihm ein Wort zu geben ist, wie in einem dunklen Zimmer das Licht anzuschalten — das Gefühl ist nicht mehr so unheimlich und wird leichter zu meistern. Dann kannst du tief durchatmen und entscheiden, was du als Nächstes tust.

Wunder-Fakt: Forscher denken, dass Menschen mindestens sechs Hauptgefühle teilen — fröhlich, traurig, wütend, ängstlich, überrascht und angeekelt — die Menschen auf der ganzen Welt mit ihrem Gesicht zeigen!

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