Warum werden wir krank?
Manchmal wachst du mit einer schniefenden Nase oder einem kratzigen Hals auf und fühlst dich gar nicht wohl. Warum passiert das? Meistens ist die Antwort viel zu winzig, um sie zu sehen: Keime.
Keime sind zu klein, um sie zu sehen
Keime sind Lebewesen, so winzig, dass Tausende auf eine Nadelspitze passen würden. Manche Keime heissen Bakterien und manche heissen Viren. Die meisten Keime sind harmlos, aber ein paar können dich krank machen, wenn sie in deinen Körper gelangen — durch die Nase, den Mund oder eine Wunde.
Dein Körper wehrt sich
Zum Glück hat dein Körper seine ganz eigene kleine Armee, das Immunsystem. Wenn unfreundliche Keime hereinschleichen, eilt deine Armee herbei und kämpft sie nieder. Manchmal gibt dir der Kampf eine warme Stirn (Fieber), einen Husten oder eine laufende Nase. Diese unangenehmen Gefühle sind in Wahrheit Zeichen dafür, dass dein Körper hart arbeitet und den Kampf gewinnt.
Wie du deinem Körper hilfst
Du kannst deinem Körper helfen, gesund zu bleiben. Hände waschen spült die Keime weg, bevor sie eine Chance haben hineinzuklettern. Ausruhen, Wasser trinken und gutes Essen geben deiner Armee die Kraft, die sie braucht. Und wenn du deinen Husten in die Armbeuge niesst und hustest, hinderst du deine Keime daran, zu anderen Menschen hinüberzuspringen.
Wunder-Fakt: Ein einziges Niesen kann winzige Tröpfchen so schnell aus deiner Nase schiessen wie ein Rennauto — genau darum niesen wir in die Armbeuge!