Sonne & Weltall

Warum gibt es Jahreszeiten?

Warum gibt es Jahreszeiten?

Im Sommer planschst du im Schwimmbad, und im Winter baust du Schneemänner. Warum ändert sich das Wetter im Lauf des Jahres so stark? Die Antwort versteckt sich darin, wie die Erde sich neigt.

Die Erde lehnt sich zur Seite

Während die Erde um die Sonne reist, steht sie nicht ganz gerade. Sie ist ein bisschen geneigt, wie ein Kreisel, der sich beim Drehen schräg stellt. Diese kleine Neigung macht einen grossen Unterschied.

Die Erde braucht ein ganzes Jahr, um einmal ganz um die Sonne zu reisen, und die Neigung zeigt immer in dieselbe Richtung.

Zur Sonne geneigt heisst Sommer

Wenn deine Hälfte der Erde sich zur Sonne neigt, trifft das Sonnenlicht stark und gerade von hoch oben herab. Die Tage sind lang und warm — das ist Sommer.

Ein halbes Jahr später neigt sich deine Seite weg. Jetzt kommt das Sonnenlicht schwach und schräg an, die Tage sind kurz, und es wird kalt. Das ist Winter. Frühling und Herbst sind die sanften Zeiten dazwischen.

Zwei Seiten, zwei Jahreszeiten

Hier kommt etwas Lustiges: Wenn bei dir Sommer ist, ist auf der anderen Hälfte der Welt gleichzeitig Winter, weil sie sich genau andersherum neigt!

Wunder-Fakt: Im Januar ist die Erde der Sonne sogar ein klein wenig näher — die Jahreszeiten kommen also von der Neigung, nicht davon, ob man näher oder weiter weg ist.

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